Herbst 2025
Info-Ladung
Geschätzte Kundinnen und Kunden,
liebe Geschäftspartnerinnen und -partner
Die letzten Monate waren für die TIT Imhof Gruppe aussergewöhnlich und intensiv. Am 9. Juli 2025 stand unser Entsorgungszentrum in Kreuzlingen in Flammen – ein Grossbrand, der uns vor enorme Herausforderungen gestellt hat. Natürlich haben wir keine Zeit verschwendet: Dank des unermüdlichen Einsatzes unseres Teams, der Unterstützung unserer Partner und der Solidarität unserer Kunden konnten wir den Betrieb rasch wieder aufnehmen und arbeiten mit Hochdruck am Wiederaufbau in Kreuzlingen.
Diese Erfahrung zeigt, wofür wir stehen: Anpacken, Lösungen finden, weitermachen. Genau diese Can-Do-Mentalität prägt unsere Arbeit – in allen Bereichen, ob Transport, Bau, Entsorgung oder Deponieentwicklung.
Gleichzeitig beschäftigt uns ein Thema, das unsere Investitionen in nachhaltige Technologien massiv beeinflusst und direkt betrifft:
LSVA-Vorverschiebung wird Elektrifizierung ausbremsen – Wollen wir das wirklich?
Bei uns sind bereits 15% der Flotte elektrifiziert. Weitere Investitionen sind für die kommenden Jahre geplant – eigentlich. Denn die geplante Vorverschiebung der LSVA-Pflicht von 2031 auf 2029 stellt dies im geplanten Umfang auch für uns in Frage.
Die Rechnung wird nicht mehr aufgehen: Die LSVA-Befreiung ist ein wichtiger Beitrag zur Amortisation für den Umstieg auf Elektromobilität im Schwertransport. Es ist kein Geheimnis, dass ein E-Lastwagen gut das Zweieinhalbfache eines Diesels kostet und deshalb genauestens kalkuliert werden muss. Selbst mit dem vorgesehenen Rabatt könnten noch 30% LSVA anfallen – ein finanzieller Mehraufwand, der sämtliche Kalkulationen über den Haufen wirft. Auch Ausschreibungen, in denen Kunden explizit auf E-LKW setzen, würden nicht mehr haltbar sein. Wollen wir hier das Rad zurückdrehen?
Planungssicherheit als Grundvoraussetzung: Wir haben unter klaren Rahmenbedingungen viel investiert und weitere Schritte geplant. Die einseitige Änderung dieser Bedingungen sendet ein völlig falsches Signal an Unternehmen, die in nachhaltige Technologien investieren wollen.
Wie der geschätzte Martin Lörtscher von der Hugelshofer Transport AG im SRF-Bericht wollen auch wir betonen: Die TIT Imhof Gruppe steht zur Dekarbonisierung, wir brauchen dafür aber verlässliche Rahmenbedingungen. Der Vorschlag der zuständigen Kommission des Nationalrats, den Rabatt bis 2031 bei 100% zu belassen, wäre ein wichtiges Zeichen, dass politische Zusagen eingehalten werden – und würde bereits getätigte sowie geplante Investitionen absichern.
Unser Standpunkt: Pioniere dürfen nicht bestraft werden. Wer es mit der Dekarbonisierung ernst meint und dazu Elektrifizierung nutzen will, muss verlässliche Rahmenbedingungen schaffen. Die Entscheidung des Nationalrats in der Wintersession wird zeigen, ob Investitionssicherheit in der Schweiz noch etwas gilt.
Amelia hat jetzt eine eigene Serviertochter
Neue Betonpumpe für unser Drehborgerät "Amelia"
Mit gezielten Investitionen in moderne Technik schafft die Imhof Bau AG laufend Mehrwert für Auftraggeberinnen und Auftraggeber. Unser Ziel: noch effizientere Abläufe, höhere Qualität und maximale Flexibilität auf der Baustelle.
Mit der neuen Betonpumpe sorgen wir für noch mehr Unabhängigkeit und Effizienz auf der Baustelle. Die Pumpe „serviert“ dem Drehbohrgerät im gleichmässigen, kontrollierten Fluss den Frischbeton für die Erstellung von Ortsbetonpfählen – präzise dosiert und genau dann, wenn er gebraucht wird.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Wo früher externe Logistik oder zusätzliche Geräte im Einsatz waren, kann unser Bohrteam nun direkt aufeinander abgestimmte Arbeitsschritte realisieren. Das spart Zeit, reduziert Wartephasen und sorgt für konstant hohe Betonqualität.
Gleichzeitig bringt das auf den ersten Blick unscheinbare Gerät viel Flexibilität mit: Dank kompakter Abmessung und des Raupenunterbaus ist die Betonpumpe auch auf engem Raum oder unebenem Gelände leicht zu positionieren. So lassen sich Abläufe auf der Baustelle effizienter planen und Platzverhältnisse optimal ausnutzen.

Der Einsatz von Ortbetonpfählen bietet wesentliche Vorteile:
- Ideal für anspruchsvolle Baugrubensicherungen - Sie sind formstabiler als eine klassische Rühlwand.
- Sie gewährleisten eine dauerhaft tragfähige Gründung, auch bei schwierigen Bodenverhältnissen.
- Und sie werden direkt vor Ort hergestellt, was Transportkosten und Emissionen reduziert.

Unser Bohrteam ist begeistert, wie reibungslos die Zusammenarbeit zwischen Betonpumpe und Drehbohrgerät funktioniert – ein Duo, das perfekt aufeinander abgestimmt ist.
Nun braucht die Serviertochter nur noch einen passenden Namen. Ihre Vorschläge bitte an amelia[at]tit-imhof.ch – wir sind gespannt auf kreative Ideen!
Herzlich willkommen im #TITpower Team, Hermann Rösch!
Seit dem 1. Juli 2025 verstärkt Hermann Rösch als Spartenleiter Entsorgung-Recycling unsere Geschäftsleitung und bringt frische Akzente ins Unternehmen.
Schon in seiner ersten Woche stellte ihn ein aussergewöhnliches Ereignis auf die Probe: Beim Hallenbrand im Entsorgungszentrum Kreuzlingen am 9. Juli zeigte Hermann seine Erfahrung und seinen kühlen Kopf – und meisterte die „brenzlige“ Situation souverän.
Mit grossem Drive und praxisnaher Führung setzt er kraftvolle Impulse für die Zukunft seines Teams und unserer Gruppe. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit!
Wer clever entsorgt, spart Zeit und Wege
Altmetalle? Direkt zu TIT Imhof AG!
Sie bringen Ihre Metalle direkt zu unseren Entsorgungszentren oder lassen sie bequem abholen – wir kümmern uns um alles Weitere.
Ob Aluminium, Kupfer, Eisen oder Mischschrott:
Bei uns erhalten Sie faire Vergütungen, rasche Abwicklung und kompetente Beratung. Ihre Wertstoffe gehen direkt in die fachgerechte Wiederverwertung.

Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Schnelle Annahme und unkomplizierte Abwicklung
- Attraktive Preise
- Nachhaltige Kreislaufwirtschaft direkt in der Region
- Persönlicher Service durch unsere Teams vor Ort

Schöpfen Sie Mehrwert aus Ihrem Altmetall und leisten Sie gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung.
Im Jahr 2026 verzichten wir bewusst auf eine generelle Preiserhöhung im Transport.
Ihr Vertrauen und unsere effiziente Leistung ermöglichen dieses Zeichen für Partnerschaft und Stabilität in bewegten Zeiten. So schaffen wir gemeinsam Planungssicherheit für starke Projekte im neuen Jahr.
Sie profitieren weiterhin von bewährter TIT Imhof Qualität und wir freuen uns, Sie auch 2026 zuverlässig und fair zu begleiten.
Wie hört sich Zufriedenheit an? Genau so!
Mit der Zürcher Ziegeleien AG verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit für die Belieferung von Baustellen mit unseren Kran-LKW. Im Oktober 2024 haben wir dann den Gesamtauftrag für alle Transporte in der Schweiz gewonnen – dank Qualität, frischer Ideen und nachhaltigen Konzepten.
Jochen Christoph, CFO der ZZ, verrät im Testimonial, warum TIT Imhof für ihn mehr als nur ein Dienstleister ist – und wie wir die Branche künftig gemeinsam bewegen.
Was macht TIT Imhof für Sie zum starken Logistikpartner?
Jedes zweite Dach und jede fünfte Wand in der Schweiz bestehen aus unseren Produkten. Unsere Kunden schätzen Qualität, Zuverlässigkeit, Kundenorientierung und Flexibilität. Das gilt auch für die Logistik. Wir haben uns letztes Jahr für TIT Imhof als alleinigen Logistikdienstleister entschieden, weil wir einen gemeinsamen «drive» spüren, unsere Kunden zufrieden zu machen. Das macht für uns eine echte Partnerschaft aus. Mit Dominic und Marcel pflegen wir einen regelmässigen konstruktiven und von gegenseitiger Wertschätzung geprägten Austausch.Was schätzen Sie besonders an unserem Transportservice?
Die Qualität stimmt einfach. Dazu zählen Termintreue, der sorgsame Umgang mit unseren Produkten und die partnerschaftliche Zusammenarbeit: Sei es bei der Disposition am Telefon, beim Beladen der Lastwagen oder beim Lösen von Problemen. Wir haben ja manchmal auch Selbstabholer auf dem Hof – da wissen wir schon bei der Abfahrt, dass es Probleme geben wird. Beim TIT? Nie.
Welche Herausforderungen gibt es für die Zukunft?
Die Reduzierung des CO2-Ausstosses ist für uns eine essentielle Aufgabe für die nächsten Jahre. Das betrifft auch die Logistik, die bei uns ca. 25% der CO2-Emissionen ausmacht. TIT und ZZ ziehen hier an einem Strick – wir wollen bis 2029 die Transporte von Backsteinen elektrifizieren. TIT bringt eine entsprechende Fahrzeugflotte mit, ZZ die notwendige Ladeinfrastruktur. Für beide Seiten ist das mit erheblichen Investitionen verbunden, aber zusammen schaffen wir das!Gibt es eine persönliche Anekdote zur Zusammenarbeit mit TIT Imhof?
Noch viel schöner – ich habe eine komplett ausserhalb des Geschäfts. Letztes Jahr habe ich auf einer Chilbi an einem Stand Magenbrot gekauft. Der Verkäufer hatte eine TIT-Jacke an, ich eine von ZZ. Er hatte sich den Ellenbogen/Schulter verletzt, ich mir das Handgelenk gebrochen. Wir kamen sofort ins Gespräch – und sofort waren Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung wieder zu spüren. So cool!
Das grosse Thema
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für einen ausführlichen Blick auf die entscheidenden Fragen rund um Deponie und Bau.
Ablagerungsraum ist für funktionierende Bau- und Wirtschaftskreisläufe unverzichtbar – und damit auch ein Erfolgsfaktor für die ganze Region. Ohne rechtzeitig gesicherte Deponien geraten Bauprojekte ins Stocken und die Kosten steigen für alle Beteiligten.
Deshalb engagieren wir uns verstärkt für nachhaltige Lösungen.
Der Thurgau wächst und baut! So fallen jedes Jahr enorme Mengen an Aushubmaterial an: Rund 900 000 m³ unverschmutztes Aushubmaterial sowie zusätzlich mineralisches Rückbaumaterial, wie es vermehrt bei modernen Neuüberbauungen anfällt . Ein wachsender Teil davon wird verwertet, zum Beispiel in der Kiesaufbereitung, durch Bodenwäsche oder als Verfüllmaterial bei Neubauten.
Doch nicht alles lässt sich sinnvoll nutzen. Verschiedene Materialien können nach heutigem Stand der Technik noch nicht oder wirtschaftlich nicht tragbar aufbereitet werden. Diese Reststoffe müssen dauerhaft und sicher abgelagert werden – dafür braucht es kontrollierte Orte für die Ablagerung: Deponien.
Deponieraum wird knapp
Genau dieser Deponieraum wird zunehmend knapp. Das verfügbare Restvolumen der Deponien im Kanton Thurgau entspricht gemäss kantonaler Deponieplanung nur noch einer Restlaufzeit von etwa fünf Jahren. Gleichzeitig kann die Entwicklung neuer Deponiestandorte – von der Standortabklärung über die Zonenplanänderung bis zur baurechtlichen Bewilligung – bis zu acht Jahren und mehr dauern.
Schon heute werden vereinzelt Aushubmengen über Kantonsgrenzen hinweg transportiert, um die Volumina im Thurgau zu schonen. Das bedeutet längere Wege, mehr Verkehr und steigende Kosten.
Finanzielle und gesellschaftliche Folgen
Die finanzielle Mehrbelastung betrifft am Ende jedes einzelne Bauprojekt. Über weitere Negativeffekte wie verlagerte Wertschöpfung und zunehmenden Schwerverkehr wirkt sich die Situation schlussendlich auf die ganze Bevölkerung aus.
Für eine ausgewogene Entscheidung bei den notwendigen Zonenplanänderungen muss der Stimmbevölkerung fundiertes Wissen über die tatsächlichen Zusammenhänge zur Verfügung stehen – dafür setzen wir uns ein.
22. August 2026
Tag der offenen Tür im Erdendepot Aspi
Wir arbeiten daran, Entsorgung regional und effizient sicherzustellen. Dazu prüfen und entwickeln wir neue Projekte für Deponien der Typen A und B – abgestimmt auf die kantonalen Vorgaben und die örtlichen Bedürfnisse, kontrolliert, umweltgerecht und zukunftssicher.
Wir wollen regionalen Stoffkreisläufe stabil, Transportwege kurz und die Baubranche handlungsfähig halten.



