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Bodenverbesserung

Von der Terrainveränderung zur

Bodenverbesserung im Thurgau: 
Effizient. Nachhaltig. Gesetzeskonform

Um den gewünschten Nutzen – zum Beispiel bessere landwirtschaftliche Nutzbarkeit oder neue Fruchtfolgeflächen (FFF) – zu erreichen, müssen Bodenverbesserungen sorgfältig geplant und fachgerecht umgesetzt werden.

Terrainveränderungen benötigen eine behördliche Bewilligung und sind nur an Orten zulässig, an denen der natürliche Bodenaufbau bereits durch menschliche Eingriffe verändert wurde. Das können sein:

  • Ehemalige Rekultivierungsflächen
  • Abbau- oder Ablagerungsstellen
  • Stellen nach Gewässerkorrekturen

Auch gesackte oder anderweitig geschädigte Böden (z. B. durch Naturereignisse) können in Frage kommen.

Ist die Terrainveränderung abgeschlossen, entsteht ein ortstypischer, fruchtbarer Bodenaufbau mit klar definierten Horizontmächtigkeiten.

 

Mit langjähriger Erfahrung im Erdbau sowie bei der Rekultivierung von Landwirtschaftsflächen verfügen wir über ausgewiesene Kompetenz im Umgang mit Bodenarbeiten.

Wir liefern Konzept und Material für Ihre Flächen

Mit langjähriger Erfahrung im Erdbau sowie bei der Rekultivierung von Landwirtschaftsflächen verfügen wir über ausgewiesene Kompetenz im Umgang mit Bodenarbeiten.

 

Für Grundeigentümer, Landwirte & Pächter 

Steigern Sie die Bodentragfähigkeit und Wasserdurchlässigkeit Ihrer Felder durch kontrollierten Materialeinbau:

  • Schichtweiser Aufbau mit regionalem, geprüftem Aushub
  • Optimierte Bodenstruktur für bessere Bewirtschaftung
  • Langfristige Stabilität ohne Einsinken oder Setzungen

Für Bauherren & Planer

Integrieren Sie Bodenverbesserung durch Aushub schon in der Planungsphase:

  • Gefahrenminimierung durch reduzierte Setzungsrisiken
  • Rechtssicherheit dank geprüfter Materialien und Dokumentation

Ihre Herausforderung – unsere Lösung

Ihre Arbeit wird immer wieder erschwert – Sie suchen nach einer Möglichkeit, diese Sachlage zu verbessern?

  • Nasse Felder – ein bekanntes Bild

    Nach Regenfällen steht ein Teil des Felds oft unter Wasser. Die Maschinen sacken ein, Pflanzen wachsen schlecht. Mit etwas sauberem Aushub könnte die Fläche angehoben werden. So bleibt sie trocken und ist einfacher zu bewirtschaften.

  • Steile Hänge – schwierige Bearbeitung

    An steilen Stellen rutscht der Boden leicht ab. Die Arbeit mit Maschinen ist mühsam und kostet Zeit. Wird das Gelände etwas abgeflacht, lässt sich der Hang besser nutzen und bleibt stabil.

  • Mehr aus der Fläche machen – Fruchtfolgefläche schaffen

    Manche Böden bringen wenig Ertrag. Wer daraus eine Fruchtfolgefläche machen möchte, kann mit Aushub den Boden verbessern. So wächst mehr und die Fläche erfüllt die Vorgaben für die Landwirtschaft.

  • Verdichteter Boden

    Schwere Maschinen haben den Boden hart gemacht. Das Wasser kann nicht mehr gut versickern. Mit neuem Aushub lässt sich die Struktur wieder lockern. Die Pflanzen wachsen besser und der Boden bleibt gesund.

Die wichtigsten Vorteile von sauberem Aushub für Ihren Boden

Sauberer Aushub – also unbelastetes, geprüftes Erdmaterial – bietet Bauherrschaften und Landwirten handfeste Vorteile, wenn er gezielt zur Bodenverbesserung eingesetzt wird:

Optimierung der Wasserdurchlässigkeit

Ungünstige Geländevertiefungen und Verdichtungszonen führen leicht zu Staunässe. Mit Aushub lässt sich das Terrain sanft aufbauen, sodass Wasser schneller versickert und Feuchterisiken vermindert werden.

Erhöhung der Tragfähigkeit

Durch schichtweisen Einbau verdichtungsfähigen Aushubs lässt sich die mechanische Stabilität vorhandener Böden deutlich steigern. Das Resultat sind ebene, tragfähige Flächen, die auch schweren Maschinen sicheren Halt bieten und Setzungen minimieren.

Ressourcenschonung

Aushubmaterial vor Ort wiederzuverwenden spart hohe Entsorgungs- und Transportkosten. Statt Aushub zu deponieren, wird das ausgehobene Erdreich sinnvoll genutzt.

Mit diesen Vorteilen ist der gezielte Einsatz von sauberem Aushub eine effiziente, nachhaltige und wirtschaftliche Methode zur Bodenverbesserung im Thurgau.

Die 8 Projektphasen der Bodenverbesserung

Als Gesamtdienstleister erarbeiten wir entsprechende Möglichkeiten zur Umsetzung und führen für Sie die bewilligten Bodenverbesserungen aus:

  • 1. Erfassung Ausgangszustand 

    In einem ersten Schritt erfolgt die Analyse der Problemstellung, die Erfassung des Ausgangszustands des Bodens sowie der topografischen Gegebenheiten. In Zusammenarbeit mit der bodenkundlichen Baubegleitung (BBB) werden bei Bedarf die Bodenkennwerte bestimmt. 

  • 2. Zieldefinition 

    In Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern, Pächtern und den kantonalen Behörden werden die Ziele der auszuführenden Bodenverbesserung definiert. 

  • 3. Variantenstudium und Planung 

    In Abhängigkeit vom Projektumfang und den definierten Zielen werden verschiedene Varianten geprüft. 

  • 4. Projektausarbeitung 

    Die ausgewählte Variante wird im Detail ausgearbeitet. Je nach Projektumfang erfolgt eine Voranfrage bei den kantonalen Ämtern sowie der Gemeinde bezüglich einer generellen Bewilligungsfähigkeit des Projektes.

  • 5. Einholung der Bewilligungen 

    Das im Detail ausgearbeitete Projekt wird mit den benötigten Baugesuchsformularen wie z.B. Situations- und Detailplänen zur Bewilligung eingereicht. 

  • 6. Ausführung mit Qualitätssicherung 

    Die Abfolge der natürlichen Bodenschichten wird sowohl bei der Lagerung nach dem Abtrag wie auch beim Aufbringen der verschiedenen Boden-Horizonte beachtet. Das für die Bodenaufwertung vorgesehene Material wird hinsichtlich der Bodenqualität vor der Einbringung durch die bodenkundliche Begleitung geprüft. Eingebracht wird ausschliesslich sauberes Material ohne Schad- und Fremdstoffe. Die Erdarbeiten werden bei abgetrocknetem Bodenzustand ausgeführt. 

  • 7. Bauabnahme mit Zielerreichungsüberprüfung 

    Mit einem Abnahmeprotokoll wird nach Abschluss der Bauphase bei der Bauabnahme die Erreichung des Ziels überprüft und festgehalten. Die Qualitätssicherung und die Beachtung des Bodenschutzes werden bei der Bauabnahme geprüft. 

  • 8. Folgebewirtschaftung 

    Die bearbeiteten Flächen werden nach Abschluss der Arbeiten mit dem Auftrag des Oberbodens begrünt. Die rekultivierte Fläche ist insbesondere in den ersten Jahren besonders bodenschonend zu bewirtschaften. Mit einer Spatenprobe kann der Zustand des Bodens schnell und effizient beurteilt.  

Ihr Boden - für uns Vertrauenssache. Kommen wir ins Gespräch